Ein Freundliches Wort Hat Meine Seele Beruhrt (Defined And Fragile)-Sopor Aeternus & The Ensemble Of Shadows

语种 : 纯音乐
时长 : 05:11

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TXT Ein Freundliches Wort Hat Meine Seele Beruhrt (Defined And Fragile)-Sopor Aeternus & The Ensemble Of Shadows 文本歌词

es wird wohl ein tag
wie all die ander'n werden"
so sagt' ich mir,
war innerlich bereit
die üblen worte
aufs neue zu ertragen,
den täglich' spott,
das altbekannte leid.
doch zaubrisch, mächt'ge dinge
die können jederzeit gescheh'n,
mit off'nem herz und sinn'en
kann sterblich' aug' sie seh'n...
als ich dort saß,
des zuges kommen harrte,
da sah ich sie, die ich in kindertagen kannt'.
schnell schaut' ich weg,
kaum einen gruß erwartend,
wohl wissend, daß die "masse" manch' erinn'rung gern' verbannt.
doch vorbestimmte dinge
ereignen, man glaubt es kaum.
selts'am, unerwartet, schwerlich
den eig'nen ohr'n zu trau'n.
"ach, sag kenn' ich dich nicht?", sprach sie, mir gegenüber
als sie platz nahm, trotz eines fast leeren abteils.
"bist du nicht die, welche als einz'ge mit mir spielte,
als ich neu war fremd und damals so allein.
ich möchte mich gerne
nun bei dir bedanken
für deine lieben worte, als sonst keiner mit mir sprach.
seit jahren schon
spür' ich das verlangen
dir zu offenbar'n wie wertvoll deine hilfe war.
aus ungarn kam ich, kannt' niemand, nur du spieltest mit mir.
du gabst mir kraft, und endlich heute dank ich dir dafür.
von weitem hab' ich dich ja schon so oft geseh'n,
doch irgendwie hab' ich mich nie richtig getraut.
deiner reaktion war ich mir nicht ganz sicher
zahlreich sind die gerüchte, siehst du doch so seltsam aus."
in der stadt. angekommen schaute sie auf ihre uhr und sprach:
"ich hab' noch zeit woll'n wir 'nen kaffee trinken geh'n?" -
"uuh, auf keinen fall, darling. ich trinke niemals kaffee,
doch eine tasse tee", meint' ich, "wär' jetzt durchaus schon".
doch zaubrisch, mächt'ge dinge
die können jederzeit gescheh'n,
mit off'nem herz und sinn'en
kann sterblich' aug' sie seh'n...
und so zogen wir los ohne festes ziel
und suchten nach einem angemess'nem ort.
doch in dem ersten café wollt man uns nicht bedienen,
starrt' uns bös' nur an, und so gingen wir fort.
zwei gassen weiter..., ein gasthof ward gefunden,
die zeit verging, also kehrten wir ein.
gar viel junges volk
war hier versammelt speiste...
rauchte, sprach und starrte... - zum glück war ich nicht allein.
ja, schicksalhafte wege, ein wundervoll geschenk
von blütig günstig' geisterhänden meine schritte war'n gelenkt....
ja, aus freien stücken hätt' solch' ort ich nie besucht
denn was dort zu erwarten ist, ich weiß es nur zu gut....
ein mann gehüllt in schwärze ein heißes mahl verzehrend,
er saß mir gegenüber an einem ander'n tisch
und für den intimsten, flucht'gen augenblick
schauten wir uns an, und uns're blicke trafen sich.
so völlig unerwartet, mein innerstes berührt
den dornenwall durchdrungen, und lebenskraft gespürt...
und als wir gehen mußten, wartete er auf mich,
er kam zu uns herüber, er kam an uns'ren tisch.
"ich muß dir etwas sagen, sonst kann ich noch nicht geh'n.
was immer and're denken, ich find' dich wunderschön!"
oh, welch ein zaubermantel, der nun machtvoll mich umgab,
der zaubrisch mich erhöhte und schenkte neue kraft.
für zwei volle tage erfüllt' mich jene macht,
und alle bösen worte, sie perlten an mir ab.
gar tief in meinem herzen behüt' ich jenes glück,
und in den dunklen stunden denk' ich daran zurück...!